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Der Bopparder Baumaschinenunternehmer BOMAG geht nach zwei weltweit wirtschaftlich schwierigen Jahren gestärkt aus der Krise hervor und investiert gezielt in strategische Ziele. Neben Investitionen in die Produktion, die Forschungs- und Entwicklungsarbeit und die Stärkung der Vertriebs- und Serviceorganisationen werden auch Ausbildung und Training forciert.

Das Jahr 2011 war für das Unternehmen ein gutes Jahr mit deutlich über 20% Wachstum und einem Umsatzvolumen von rund 528 Mio €. Dabei waren vor allem die Märkte in China, Afrika, dem Nahen Osten und Südamerika die wichtigsten Treiber. Das Unternehmen konnte dabei über alle Produktsegmente hinweg wachsen und dies nicht zuletzt, da kontinuierlich Innovationen auf den Markt gebracht wurden. Dazu gehört unter anderem im Bereich Light Equipment eine neue Stampferserie und neue vorwärtslaufende Vibrationsplatten – Produkte, mit denen BOMAG in den unteren Preissegmenten wettbewerbsfähiger geworden ist, aber auch die neue Grabenwalze BMP 8500. Ein weiteres Beispiel ist der Ausbau des unteren „Kompaktsegments“ - bei Fertigern wurde nach dem Straßenfertiger BF 600 der kompakte Fertiger BF 300 präsentiert, bei Fräsen die Kompaktfräse BM 500/15 und bei den Tandemwalzen die neue Serie kleiner Tandemwalzen. Innovationen, die in den nächsten Jahren für weiteres Volumen sorgen werden, sind sicherlich der neue große Straßenfertiger BF 800 und die bei den Asphalttagen erstmals gezeigt BW 138.

Für 2012 erwartet BOMAG ein leichtes Wachstum, das sich jedoch gegenüber 2011 abschwächen wird. Vor allem sieht der Baumaschinenhersteller jedoch eine weitere Verschiebung der Märkte voraus. Die Volkswirtschaften in China, Indien, Brasilien, dem Nahen Osten aber auch Russland werden nach Meinung des Unternehmens weiter zulegen, während die Länder der Euro-Zone stagnieren oder nur leicht wachsen werden. Dies spiegeln auch die Absatzzahlen des Unternehmens wider, der prozentuale Anteil des Umsatzes mit Absatzmärkten außerhalb Europas am Gesamtumsatz wächst kontinuierlich. Um für weiteres Wachstum gerüstet zu sein, werden die Produktionen in Boppard und Shanghai erweitert.

Bau der modernsten Bandagenfabrik in Boppard
Auf ca. 12.000 qm sollen in Zukunft Herstellung, Montage und Lackierung aller Bandagen stattfinden. Für den Bau wurde schon vor einiger Zeit rund 12.000 qm angrenzendes Gelände hinzugekauft. Der Baubeginn der neuen Fabrik ist für Anfang 2012 geplant. Mit der Fertigstellung kann die bisherige Gesamtkapazität verdoppelt werden. Es entsteht eine eigenständige Fabrik in der Fabrik. Eine Fertigungsinsel, in der kundenauftragsbezogen nach neuesten Erkenntnissen bezüglich Energieeinsparung, Effizienz, Ergonomie und Arbeitsplatzgestaltung gearbeitet werden wird. Hierzu gehören beispielsweise Wärmerückgewinnungssysteme, innovative Fertigungstechnologien, Montagearbeitsplätze mit höchsten Anforderungen bzgl. Reinheit und Sauberkeit sowie Prozessoptimierungen.

Ausbau der Vertriebs- und Serviceorganisationen
Aber nicht nur die Verschiebung der Märkte ist eine Herausforderung, auch der Wettbewerbsdruck wird immer stärker. Um hier zu bestehen, ist neben der Qualität der Produkte die Präsenz des Vertriebs vor Ort, die Qualität des Service und die Innovationskraft des Unternehmens entscheidend. In diesem Zusammenhang steht die Gründung von Tochtergesellschaften in Polen und Russland in den vergangenen Jahren wie auch die Übernahme des langjährigen BOMAG Händlers in China, BOMA. Damit verfügt das Unternehmen für den chinesischen Markt über ein eigenes Vertriebsnetz.
Aus dem gleichen Grund wurde auch ein Regionalbüro Mittlerer Osten mit Sitz in Dubai eröffnet, das für die Betreuung der Märkte in Pakistan, den Vereinten Arabischen Emiraten, Kuwait, Quatar, Sudan, Ägypten und Libanon zuständig ist.

Im September 2011 erfolgte die Eröffnung eines Servicecenters in Frankreich. Im „Service Center Mediterranée“ in der Nähe von Marseille wurde auf rund 5.000 qm Platz geschaffen für eine Servicewerkstatt, Büroräume und Lagerflächen zur Wartung und Reparatur von BOMAG Maschinen. Gleichzeitig wurde in Boppard der Bereich AfterSales personell stark ausgebaut.

Aber nicht allein die Nähe zum Kunden ist entscheidend, gerade für einen führenden Baumaschinenhersteller ist es wichtig, nicht nur stets die die innovativsten Lösungen zu entwickeln und anzubieten. Genauso wichtig ist es auch, diese Innovationen im Markt durchzusetzen und den Kunden bewusst zu machen, welche Lösungen, Nutzen und Kosteneinsparungen er damit bietet. Daher wurde und wird sowohl in den Bereich Forschung und Entwicklung wie auch in das Thema Training erheblich investiert. Insgesamt wurden in den vergangenen 12 Monaten bereits rund 30 Ingenieure und Konstrukteure neu eingestellt, weitere Positionen sind noch zu besetzen.

Im Zuge des weiteren Ausbaus der Produktion in China entsteht in Anbindung an das Werk ein Trainingszentrum in Shanghai. Hiermit, vor allem aber mit dem geplanten Bau eines Kunden- und Trainingszentrums in Boppard, der FAYAT BOMAG Academy, werden klare Zeichen gesetzt für eine Verstärkung der Kundenbindung sowie der Ausbildung von Verkäufern und Servicetechnikern weltweit – für noch bessere Beratung und noch besseren Transfer von Knowhow.
 
 
Eröffnung des neuen ServiceCenters bei Marseille
 
Eröffnung des neuen ServiceCenters bei Marseille
 
Innovationen 2011: der große Straßenfertiger BF 800
 
Innovationen 2011: die Kompaktfräse BM 500/15
 
Innovation 2011: die neue Serie kleiner Tandemwalzen
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