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BOMAG auf der bauma 2016: Freigelände FS 1009
BOMAG Kaltfräsen: Feinstaub um mehr als 80 Prozent reduziert

Es ist das erklärte Ziel von BOMAG, Maschinen zu entwickeln, die Feinstaub beim Straßenrecycling so weit wie möglich reduzieren. Gemeinsam mit dem niederländischen Unternehmen Environmental Nano Solutions (ENS Europe B.V.), das sich die Entwicklung von Produktlösungen zur Bekämpfung der Feinstaubproblematik auf die Fahne geschrieben hat, ist BOMAG nun ein großer Etappensieg gegen Feinstaub gelungen. Auf der bauma 2016 präsentiert BOMAG am Messestand FS. 1009 erstmals die gemeinsame Neuentwicklung zur Staubabsaugung auf Kompakt- und Großfräsen. Durch eine wissenschaftliche Messung hat das Institut für Gefahrstoff-Forschung (IGF) der Ruhr-Universität Bochum bestätigt, dass mit der Lösung mehr als 80 Prozent des Feinstaubs elektrostatisch gebunden und unschädlich gemacht werden.


Boppard, 11.04.2016: Stuttgart muss durch seine topografisch ungünstige Talkessellage regelmäßig Feinstaub-Alarm geben. Die Belastung durch gesundheitsschädlichen Feinstaub steigt jedoch in allen städtischen Ballungsräumen. Mit einem Durchmesser von unter 10 µm wird er eingeatmet, und wenn er besonders fein ist (Durchmesser unter 2,5 µm), kann er sogar lungengängig sein. Nicht nur Dieselruß besitzt Feinstaub-Anteile, auch Heizabgase und verschiedenste Abriebe.

Beim Kaltfräsen von Straßenbelag entsteht ebenfalls Feinstaub. Um diesen noch am Entstehungsort unschädlich zu machen, hat BOMAG gemeinsam mit ENS nun eine Lösung entwickelt und das Ergebnis durch Messungen des Instituts für Gefahrstoff-Forschung (IGF) der Ruhr-Universität Bochum wissenschaftlich bestätigen lassen. BOMAG wird diese Technologie künftig für seine Fräsen ab einem Meter Arbeitsbreite anbieten und präsentiert die technische Lösung erstmals auf der bauma 2016 am Messestand auf dem Freigelände, FS. 1009.

Kleiner Kasten mit großer Wirkung

Das neue System wird in einem kleinen Gehäuse auf dem Förderband angebracht. Die mittels Staubabsaugung durch ein elektrisches Feld beförderten Staubpartikel laden sich dort elektrisch positiv auf und werden von einer Elektrode auf der anderen Seite im Kasten angezogen. Dort verklumpen die Staubpartikel und bilden Flocken, die nicht mehr eingeatmet werden können. Der ausgeflockte und damit gebundene Feinstaub wird einfach über das Förderband abtransportiert. Messungen des IGF bestätigen, dass mit dieser Methode mehr als 80 Prozent des Feinstaubs beseitigt werden können. Ohne Entstaubungssystem liegt das Verhältnis Motor und Fräsprozess in Bezug auf den Feinstaubausstoß bei circa 1:100. Mit dem von ENS und BOMAG entwickelten Entstaubungssystem liegt das Verhältnis nur noch bei circa 1: 20.

Jonathan Stringham, Geschäftsleiter Fräsen bei BOMAG: „Diese Neuentwicklung reduziert die Belastung beim Straßenrecycling erheblich – für Baugeräteführer wie Anwohner. BOMAG bietet als einziger Hersteller diese Lösung. Wir sind damit dem Ziel der nachhaltigen Baustelle wieder ein gutes Stück näher gekommen.“
 
 
Gefährdender Feinstaub, der durch das Straßenrecycling entsteht, wird in einem Gehäuse auf dem Förderband elektrostatisch ...

 
Der Feinstaub-Ausstoß bei BOMAG Kompakt- und Großfräsen reduziert sich mit Einsatz der von BOMAG und ENS ...
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