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Referenzprojekte
Sommer in Brandenburg, wolkenloser Himmel im Havelland nördlich von Potsdam. „Wenn wir weiter so gut vorankommen, sind wir kurz nach Mittag auf der anderen Seite!“ Olaf Rubert, Geschäftsführer der Rubert Straßen- und Tiefbau GmbH zeigt sich optimistisch, alles läuft wie am Schnürchen. Der Einbau einer vier Zentimeter starken Deckschicht ist im vollen Gange.
Das im Berliner Stadtteil Marzahn ansässige Unternehmen ist häufig im Umland der Hauptstadt aktiv. Heute sind sie auf der BAB10, genauer auf der Havelbrücke und im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes (Niederlassung Nordost) gefordert. Olaf Rubert und seine 20-köpfige Mannschaft haben zwei Beschicker, zwei Asphaltfertiger und sechs schemelgelenkte Tandemwalzen im Einsatz – ausnahmslos Maschinen von BOMAG.
Schon fast 100 Jahre lang rollen an dieser Stelle Autos über die Havel. Der Fluss wirkt hier eher wie ein See – von Fahrbahnübergang zu Fahrbahnübergang misst die Brücke stolze 706 Meter. In den 00-er Jahre wurde der Überbau der Richtungsfahrbahn Nauen durch einen Neubau aus Stahl ersetzt. Jetzt, im Sommer 2025 ist die erneute Sanierung der Fahrbahn fällig.
Die Havellandbrücke hat jährlich mehr als 32 Millionen 10-Tonnen-Achsübergänge zu verkraften und das wird bei diesen Zahlen schnell klar: Der Belag der Brücke muss verdammt viel leisten – er muss nicht nur die Belastungen des Verkehrs, insbesondere des Schwerlastverkehrs aufnehmen, sondern diese Verkehrsbelastung auch an das Tragwerk weitergeben, gleichzeitig jede Bewegung der schwingenden Stahlbrücke mitmachen, über das Jahr Kälte und – wie heute – Hitze aushalten, dabei immer auch eben und griffig bleiben.

Eingebaut wird hier Mischgut besonderer Güte mit Polymer-modifiziertem Bitumen. „Davon kostet die Tonne 150 Euro. Knapp 1.000 Tonnen werden wir heute einbauen“, erläutert Olaf Rubert, „aber mit der Unterstützung durch die BOMAG Niederlassung Berlin ist das kein Problem.“
Fünf Maschinen werden heute vom BOMAG Mietservice bereitgestellt, ein Fertiger und eine Tandemwalze kommen aus dem Rubert Fuhrpark. Zwei BOMAG Anwendungstechniker sind ebenfalls vor Ort und stehen der Einbaumannschaft mit Rat und Tat zur Seite. Bereits am Vortag waren sie für das Aufrüsten der Maschinen auf der Baustelle. Diese Kundennähe ist es, die für Olaf Rubert zählt. Sie ist das, was er nicht missen möchte, auf das er schon seit mehreren Jahren vertraut – man versteht sich und man hilft sich.
Der Einbau auf der Gussasphalt-Schutzschicht kommt – bei konstanter Einbaugeschwindigkeit – zügig voran. So muss es sein. Weiter hinten wird schon mit den Fahrbahnmarkierungen begonnen. Trotz Stau auf der BAB10 läuft die Versorgung der Baustelle mit Mischgut reibungslos und unterbrechungsfrei. Ein entscheidender Faktor, der die hier geforderte Asphaltqualität mit ermöglicht. Die finale Dichtemessung wird später mithilfe von Bohrkernen erfolgen.





Auf der Baustelle sind gleich zwei BOMAG BMF 2500 S Asphaltbeschicker im Einsatz. Jeweils ausgestattet mit dem kurzen, 1,2 Meter breiten Förderband können sie in nur 35 Sekunden bis zu 27 Tonnen Asphalt an die Fertiger übergeben – so lassen sich Meter machen. Das kettenverstärkte Band sorgt dabei für ein zuverlässiges Beschicken ohne Ausfallzeiten. Zudem ist der Materialkübel der Beschicker mit einem Fassungsvermögen von über 15 Tonnen besonders großzügig dimensioniert. Das sorgt für kurze Lkw-Wechselzeiten.
Das Mischgut wird von zwei BOMAG Großfertigern verarbeitet. Sie bilden das Herzstück der gelben Kolonne. Die Maschinen vom Typ BF 700 C-3 haben mit ihrem optimalen Verhältnis von Produktivität und Flexibilität alles, was man für einen qualitativ hochwertigen und zugleich effizienten Straßenbau braucht. Darüber hinaus bieten Sie – dank der perfekten Rundumsicht aus dem Fahrerstand – ein deutliches Plus an Sicherheit und Komfort.
ADVANCED Pave heißt das Konzept, das dem Fertigerfahrer die Arbeit hier noch mehr erleichtert, alle maschinen- und prozessrelevanten Funktionen auf einen Blick transparent macht und ihm den direkten Zugriff erlaubt. Darüber hinaus bietet ihm ADVANCED Pave die Möglichkeit, wesentliche Funktionen des Fertigers auch ganz einfach zu „automatisieren“.
Neben Fertigern aus Boppard setzt die Rubert Straßen- und Tiefbau GmbH seit kurzem auch auf die neuste BOMAG Tandemwalzen-Generation, denn egal ob Deckschicht, Binderschicht oder Tragschicht: Mit den schemelgelenkten Asphaltwalzen von BOMAG lassen sich herausragende Verdichtungswerte erzielen –und das bei einem Minimum an Überfahrten. Dank geteilter Bandagen, dem großen Spurversatz sowie fünf Lenkmodi sind die Maschinen zudem besonders flexibel.




Die hier auf der Havelbrücke eingesetzten schweren schemelgelenkten BOMAG Tandemwalzen tragen als Zusatz die Buchstabenkombination AM im Produktnamen. Das steht für ASPHALT MANAGER.
Die ASPHALT MANAGER Technologie arbeitet mit dem bewährten Richtschwinger-System. Die Verdichtungskräfte werden hier jedoch in Abhängigkeit vom EVIB-Wert geregelt. Dabei erfolgt ein permanenter Soll-Ist-Abgleich. Nähert sich der gemessene Wert dem Zielwert an, werden die eingesetzten Kräfte immer weiter reduziert. Ein plötzlicher Sprungbetrieb kann so vermieden werden.
BOMAG Walzen mit ASPHALT MANAGER können aber noch mehr: Auf der Havelbrücke arbeiten die BOMAG Walzen im manuellen Oszillation-Modus. Die automatische Regelung wird dabei deaktiviert, der Richtschwinger leitet im Oszillation-Modus nur horizontale Kräfte ein – also ganz ohne vertikale Amplitude. Die Bandage hat somit permanent Kontakt zur Mischgutoberfläche und die Verdichtung erfolgt besonders schonend.
Durch die maximale Flexibilität des ASPHALT MANAGERS können alle Anwendungsfälle, bis hin zur reinen Oszillation, abgedeckt werden. Mit den so ausgerüsteten BOMAG Tandemwalzen ist auch das Arbeiten auf Brücken, in sensiblen Bereichen oder direkt an Gebäuden ist problemlos möglich.
Die Maschinen der neuen BOMAG Tandemwalzen-Generation sind der absolute Lieblingsarbeitsplatz der Rubert-Mannschaft. Die Walzen überzeugen mit Leistung und bieten den Arbeitskomfort, den man sich im Asphaltstraßenbau wünscht.
Ein besonderes Feature stellt der optional erhältliche Komfortsitz dar, denn der ist mit einer Sitzbelüftung ausgestattet und die läuft bei 32 Grad Außentemperatur auf Hochtouren.
Das Design der Maschine und alle Ausstattungsoptionen sind bis ins kleinste Detail durchdacht. Die hier von BOMAG verfolgte myCOCKPIT Philosophie soll den Arbeitsalltag der Walzenfahrer einfach einfacher machen – und komfortabler. Zum Beispiel können die Anzeigenelemente im Bediendisplay individuelle angeordnet und so – entsprechend den Bedürfnissen und Vorlieben von unterschiedlichen Fahrern – personalisiert werden.
Die Fensterfront ist besonders groß dimensioniert und gleichzeitig sehr weit nach unten gezogen. So kann der Walzenfahrer die Bandagenkante aus der seitlichen Sitzposition auch bei geschlossenem Fenster sehen. Die Seitenfenster können somit immer geschlossen bleiben. Die Kabine lässt sich dann problemlos klimatisieren. Ein Segen, wenn die Temperaturen – so wie für die nächsten Tage im Potsdamer Umland prognostiziert – an der 40 Grad Marke kratzen sollten.