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Boppard, 22.05.2025: Am 19. Mai 2025 besuchte der Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer, den Baumaschinenhersteller BOMAG an dessen Stammsitz in Boppard. Im Mittelpunkt des Besuchs standen Gespräche mit der Geschäftsleitung zur Situation der BOMAG, den politischen Rahmenbedingungen sowie ein Austausch zu Innovationen, Fachkräftesicherung und Nachhaltigkeit in der Baumaschinenbranche.
Im Zentrum des fachlichen Austauschs standen aktuelle Trends der Branche – etwa autonom fahrende Maschinen, Digitalisierung, alternative Antriebe und Baustellensicherheit.
BOMAG setzt hier immer wieder neue Standards in der Branche und entwickelt technische Innovationen zu marktreifen Lösungen. Beispiele hierfür sind das ION DUST SHIELD zur Feinstaubbeseitigung bei Fräsen, das myCOCKPIT Bedienkonzept für Tandemwalzen und Straßenfertiger sowie das mehrfach prämierte automatische Notbremssystem BOMAG EMERGENCY BRAKE ASSIST zur Erhöhung der Sicherheit auf der Baustelle.

„Innovation ist für uns ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensstrategie“, erklärte Dr. Ingo Ettischer, Präsident und Chief Executive Officer (CEO) Managing Director der BOMAG Gruppe. „Wir entwickeln Technologien, die den Straßenbau weltweit effizienter, sicherer und nachhaltiger machen – das Know-how und die Leidenschaft dafür spürt man hier am Standort Boppard ganz deutlich, sie sind ein prägender Bestandteil unserer Unternehmenskultur.“
Ein weiteres Schwerpunktthema war die Situation auf dem Arbeitsmarkt und die Bedeutung der industriellen Ausbildung. BOMAG investiert seit Jahren gezielt in die Qualifizierung junger Menschen und fördert kontinuierlich die Weiterentwicklung der eigenen Mitarbeitenden – sowohl im gewerblichen als auch im kaufmännischen Bereich. Teilweise geschieht dies auch im Rahmen von Qualifizierungsinitiativen in Kooperation mit der Transformationsagentur RLP.
„Wir sehen es als unsere Verantwortung, Menschen eine Perspektive zu geben – mit fundierter Ausbildung, langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten und einem attraktiven Arbeitsumfeld“, so Katja Hahn, Chief HR Officer. „Dafür entwickeln wir zusammen u.a. auch mit den Behörden Qualifizierungsprogramme und sprechen damit die benötigten Fachkräfte auch überregional an.“
BOMAG übernimmt Verantwortung und verfolgt eine klare Strategie zur CO₂-Reduktion – sowohl bei der Produktion der Maschinen als auch bei dem Einsatz auf der Baustelle. So wird unter anderem durch energetische Modernisierung und den Umstieg auf nachhaltige Energieträger der Energieverbrauch im Werk nachhaltig gesenkt. Darüber hinaus tragen BOMAG Maschinen dazu bei, Emissionen auf Baustellen durch effiziente Technologien deutlich zu reduzieren.
Bereits heute ist der Großteil des BOMAG Produktspektrums als elektrisch- oder hybrid-angetriebene Varianten erhältlich und werden im Markt mit Interesse wahrgenommen. „Die Rückmeldung unserer Kunden zu unseren elektrisch-angetriebenen Produkten ist positiv; die Leistung überzeugt. Häufig hindert ein nicht flächendeckendes Ladenetz unsere Kunden daran umzusteigen, hier bedarf es klarer politischer Rahmenbedingungen, damit wir auch mit nachhaltigen Baumaschinen die Energiewende aktiv mitgestalten können“, fasst Dr. Ingo Ettischer die Situation zusammen.
Im Rahmen eines Werksrundganges durch mehrere Produktionsbereiche erhielt Ministerpräsident Schweitzer Einblicke in die moderne, digital unterstützte Fertigung am Standort Boppard, in der die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Maschinen für den Weltmarkt produzieren. Dabei steht vor allem die Fertigungsqualität im Vordergrund, um die anspruchsvollen Kunden zufriedenzustellen.

Ministerpräsident Schweitzer nutzte abschließend die Gelegenheit und würdigte vor den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Rolle von BOMAG als bedeutendes Industrieunternehmen in Rheinland-Pfalz, das eine wichtige globale Rolle einnimmt.
„Die BOMAG steht beispielhaft für die Innovationskraft und industrielle Leistungsfähigkeit in Rheinland-Pfalz. Als Weltmarktführer mit tiefen Wurzeln in der Region verbindet die BOMAG technologische Kompetenz mit einem klaren Bekenntnis zum Standort Boppard und einer mitbestimmten Belegschaft. Die Breite des Produktportfolios, die hohe Fertigungstiefe und die Investitionen in Aus- und Weiterbildung zeigen, dass hier zukunftsorientiert gearbeitet wird. Besonders beeindruckt hat mich, wie konsequent hier in moderne Produktionsprozesse investiert wird – das ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, um auch in einem sich wandelnden globalen Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben. Die starke Sozialpartnerschaft zwischen Geschäftsführung, Betriebsrat und Gewerkschaft ist dabei ein wichtiger Erfolgsfaktor,“ so Ministerpräsident Alexander Schweitzer.
Der Besuch unterstreicht die Bedeutung von Industrieunternehmen im ländlichen Raum – als Arbeitgeber, Innovationstreiber und Partner für die nachhaltige Transformation der Wirtschaft.
