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Steigerung der Kanalverlegeleistung um 15% durch Messsysteme

Lohnt sich auch für kleinere Baumaschinen wie einer reversierbaren Vibrationsplatte die Zusatzinvestition in ein Messsystem? Oder reicht in diesem Fall die langjährige Erfahrung eines Mitarbeiters für eine gute Verdichtung aus? Vor dieser Frage stand Thomas Kolle, Geschäftsführer der Firma Kolle GmbH aus Koblenz. Das in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts gegründete Traditionsunternehmen sollte im Großraum Koblenz im Rahmen einer Straßenerneuerung auch eine Kanalauswechslung vornehmen. Hierbei handelte es sich um einen Kanal mit einer Grabenlänge von 3200 Metern auf einer Breite zwischen 1,70 bis 3,80 Metern und einer Tiefe von 2,20 bis 5,60 Metern.

Thomas Kolle weiß, dass bei einer solchen Kanaltiefe die Verlegeleistung und damit die Wirtschaftlichkeit der eigenen Arbeit wesentlich durch die Grabenverfüllung und Verdichtung beeinflusst werden. Und er stand vor der Entscheidung, ob er hierfür eine normale reversierbare Vibrationsplatte oder eine Platte mit Messsystem kaufen sollte. Was lag da näher, als beide Systeme gegeneinander unter exakt gleichen Bedingungen im Test laufen zu lassen?

Getestet wurde mit einer reversierbaren BOMAG Vibrationsplatte BPR 70/70D mit ECONOMIZER, einer Allroundmaschine mit einem Betriebsgewicht von 579 kg und 70 kN Zentrifugalkraft, die sich neben ihrem ausgewogenen Laufverhalten auf den unterschiedlichsten Böden vor allem durch ihre enorme Schlagkraft auszeichnet.

Der integrierte ECONOMIZER ist ein Messinstrument zur kontinuierlichen Überwachung des Verdichtungsvorganges. Ein speziell von BOMAG für reversierbare Vibrationsplatten entwickelter Sensor leitet Impulse an eine Recheneinheit weiter. Dort werden die Signale in einen Messwert umgewandelt, der mit steigender Bodensteifigkeit zunimmt. Ein übersichtliches und robustes Display im Sichtfeld des Bedieners erlaubt eine permanente Verdichtungskontrolle bei gleichzeitiger Ausführung der Verdichtungsarbeiten. 10 gelbe LED-Leuchten mit 4-stufiger Leuchtintensität sorgen für eine Verdichtungskontrolle „just in time“ und zeigen die jeweilige Bodensteifigkeit an. Ebenso warnen die LED-Leuchten vor Überverdichtung, Schwachstellen im Untergrund oder zu geringer Arbeitsfrequenz. Der Clou: die ermittelten Messergebnisse korrelieren mit dem dynamischen Steifigkeitsmodul Evd und liefern somit präzise und verlässliche Daten.

Steigert das System wirklich die Effizienz auf der Baustelle? Das sollte der Test erweisen. Die linke Seite des Kanalgrabens wurde von einem erfahrenen Bediener mit einer BPR 70/70D mit abgeklebtem Display verdichtet. Die LED-Anzeige des ECONOMIZERS war somit nicht sichtbar und der Bediener verdichtete nach Gefühl. Anschließend wurde die rechte Seite mit sichtbarer LED-Anzeige verdichtet. Der Bediener richtet sich nach einer nur kurzen Erklärung nach den Werten der Anzeige. Die Grabenverfüllung für den Kanalgraben bestand aus einem Mineralgemisch 0-45 bei einer Schütthöhe von 40 cm. Die Vorgabe für den zu erreichenden Verdichtungsgrad war hier 96% Dpr (Proktordichte).

Das Ergebnis war eindeutig: Auf der linken Seite (ohne ECONOMIZER) wurden acht Übergänge gefahren. Mit einer dynamischen Fallplatte wurde ein Durchschnittswert Evd von 57 MN/m2 gemessen. Dies entspricht hier einer Proktordichte von 97,1% Dpr, also 1,1% Dpr über dem geforderten Sollwert.
Auf der rechten Seite (mit ECONOMIZER) wurde nach sechs Übergängen, also 25% weniger, beim gleichen Test ein Durchschnittswert von Evd = 54 MN/m2 gemessen. Dies entspricht einer Proktordichte von 96,8% Dpr, also 0,8% Dpr über dem Sollwert.
Die beiden zusätzlichen Überfahrten, die der Bediener ohne den ECONOMIZER konsultieren zu können für nötig hielt, erreichten also nur eine minimale zusätzliche Verdichtung von 0,3% Dpr, beanspruchten aber 25% mehr Zeit.

Für Thomas Kolle gibt es nach diesem Test keinen Zweifel mehr: „ Durch die Einsparung der Übergänge konnte die Kanalverlegeleistung insgesamt um 15% gesteigert werden. Der Test hat mich und meine Leute davon überzeugt, in Zukunft auf BOMAG Maschinen zu wechseln. Zumal auch die einfache Bedienung überzeugend war. Selbst meine erfahrenen Bediener können so noch effizienter arbeiten.“ BOMAG ECONOMIZER hat den Test in Koblenz mit Bravour gemeistert und bewiesen, dass die Investition in präzise Messsysteme sich für jeden Bauunternehmer lohnt. Schließlich wird dadurch nicht nur die Effizienz auf der Baustelle gesteigert, sondern, da das System auch vor Schwachstellen im Untergrund warnt, auch eine gleichbleibende hohe Qualität der geleisteten Arbeit garantiert.
 
 
 
Links die Verdichtung mit nicht sichtbarem Display

 
Der anschließende Test zeigte den Unterschied
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