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Neue Kompaktfräsen: Alle Arbeitsvorgänge im Sitzen meistern

Boppard, 28.01.2019. BOMAG hat seine kompakten Kaltfräsen weiterentwickelt: Zur Bauma 2019 bringt das Unternehmen die BM 500/15 und die BM 600/15 auf den Markt (Messe-Stand: FS 1009). Die Maschinen der zweiten Generation überzeugen durch viele neue Funktionen und Verbesserungen im Detail, um den Bedienkomfort zu erhöhen und die Produktivität weiter zu steigern. Beide Modelle verfügen über einen leistungsstarken 105 kW Dieselantrieb, der selbstverständlich die strenge Abgasnorm Stage 5 erfüllt und bereit ist für die EU Abgasstufe V.

Ob Instandsetzungen, das Entfernen von Asphaltstreifen, ob Fräsen von Fugen oder eng vorbei an Kanaldeckeln und Bordsteinen, nicht nur hier haben sich die Kompaktfräsen von BOMAG seit ihrer Markteinführung auf der Bauma 2010 einen Namen erarbeitet. Die neuen Kaltfräsen BM 500/15 bzw. BM 600/15 verfügen über eine Arbeitsbreite von 500 mm bzw. 600 mm mit noch einmal 20 % mehr Flächenleistung. Mit einer Frästiefe von bis zu 210 mm decken die Maschinen eine große Bandbreite an Anwendungen ab. Hierbei überzeugen die Fräsen durch eine exzellente Fräsleistung, hohe Flexibilität und durchdachte Bedienlösungen. 

Ergonomie der Bedienung verbessert

Besonderes Highlight der zweiten Generation ist der vollständig überarbeitete Komfortarbeitsplatz. Die komplette Plattform einschließlich der Bedienelemente ist schwingungsisoliert und damit frei von belastenden Vibrationen. Von hier aus kann der Fräsenführer alle Arbeitsvorgänge in einer ergonomischen Sitzposition sicher verrichten, ohne dafür aufstehen zu müssen. Alle Funktionen sind bequem im Sitzen erreichbar und ein um 45 Grad schwenkbarer Komfortsitz sorgt für eine gute Sicht ‒ sowohl auf den Verlade-Lkw als auch auf das linke Seitenschild und die Fräskante. Ergonomisch geformte Armlehnen unterstützen eine gesunde Sitzhaltung. Außerdem hat ein grafisches 7 Zoll Farb-Display Einzug in das moderne Fräsen-Cockpit gehalten. Ob Frästiefe, Schnitt- oder Fräsgeschwindigkeit, alle für eine hohe Oberflächenqualität relevanten Parameter behält der Bediener im Auge und hat auf wichtige Maschinenfunktionen nun noch intuitiver Zugriff. Besonders praktisch: Die Höhenverstellung der Fräse lässt sich über zwei Hebel am Lenkrad sowie Tastern am Joystick proportional regeln und dosieren ‒ entweder im Eilgang für große Verfahrwege oder im Präzisionsgang, wenn es auf Millimeterarbeit und Feingefühl ankommt. Schnelligkeit und Präzision bringt die neue Funktion perfekt unter einen Hut und spart so nebenbei wertvolle Zeit auf der Baustelle. 

Maschinenbedienung leicht gemacht 

Beim Neudesign des Armaturenbretts haben die Ingenieure von BOMAG insgesamt darauf geachtet, dass sich digitale und analoge Bedienfunktionen optimal ergänzen und der Anwender den größtmöglichen praktischen Nutzen hat. So ist ein selbsterklärendes Bedienkonzept entstanden, das Bedienfehler nahezu unmöglich macht. Schon nach einer kurzen Einweisung können erfahrene Fräsenführer mit der neuen Maschine sicher und entspannt umgehen. Auch die Bedienung der automatischen Nivellierung wurde jetzt in das 7 Zoll Vollgrafik-Display integriert und bietet damit optimale Übersicht. Damit sind die Kompaktfräsen von BOMAG technologisch auf dem Stand ihrer großen Geschwister, die mit einer Fräsbreite von bis zu 2.200 mm vorzugsweise bei Großprojekten auf Autobahnen, Bundesstraßen und Flughäfen zum Einsatz kommen. Im Display werden beide Frästiefen und die Querneigung angezeigt. Während des Fräsbetriebs kann zwischen den Sensoren umgeschaltet werden; eingestellte Sollwerte merkt sich das System. 

Gut bedacht

Dank des optionalen Wetterschutzdaches, das nun noch ein Stück größer ausfällt, sind Bediener und Fräse noch besser vor Witterungseinflüssen geschützt. Das Dach im unverwechselbaren BOMAG-Design lässt sich jederzeit mühelos im Sitzen vertikal und horizontal verstellen, was auf beengten Baustellen von großem Vorteil ist. Für diese und viele weitere Detailverbesserungen haben die Ingenieure von BOMAG genau auf das wertvolle Feedback der Kunden gehört. 

Neues Förderband für größere Flexibilität und optimale Traktion

Für die Verladung des Fräsgutes wurde das Förderband optimiert: Der größere Schwenkwinkel, bei BOMAG ohne Reduzierung der Gurtbreite realisiert, bringt jetzt noch mehr Flexibilität beim gleichmäßigen und vollständigen Beladen von Lkws ‒ selbst bei beengten Verhältnissen in Kurven. Dies macht Verladevorgänge nun noch effizienter und spart Kosten. Durch konsequenten Leichtbau verändert selbst das hydraulische Klappband den Schwerpunkt so wenig, dass jederzeit optimale Traktion an der Vorderachse besteht. Dies zahlt sich auch in einer verdoppelten Transportgeschwindigkeit aus, so dass die Fräsen nun noch schneller von Baustelle zu Baustelle umgesetzt werden können. Dank der innovativen Schnellkupplung kann das Ladeband in nur 2 bis 3 Minuten von einer einzelnen Person ab- und angekoppelt werden. 

Wartungsfreundliches Design

Essenziell für eine Kaltfräse ist auch eine effiziente Wassereinsprühung: Zum einen schlägt sie den Staub sofort nieder, darüber hinaus kühlt das Wasser die Meißel. Die Wasserberieselung von BOMAG Fräsen sorgt mit effektiv gekühlten Meißeln für eine lange Lebensdauer der Meißel und damit gleichzeitig für reduzierte Betriebskosten. Mit der neuen leistungsstarken 3in1 Wasserpumpe wird das Befüllen, Berieseln und Waschen jetzt noch einmal deutlich schneller. Der Wasserdurchfluss lässt sich einfach über das Bedienpanel regulieren. Die Füllzeit von unter 5 Minuten überzeugt ebenfalls und reduziert Stillstandszeiten erheblich. Durch den modularen Aufbau kann die Pumpe zudem sehr einfach gewartet werden. Darüber hinaus konnte durch die Einführung eines neuen Ölreinigungskonzepts die Qualität und Lebensdauer weiter erhöht werden. 

Pressekontakt

BOMAG GmbH

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