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Straßenbau Asphaltdeckschicht

Einbau einer Deckschicht mit Splittmastixasphalt

Projektdaten:

  • Zweilagiger Deckschicht-einbau mit SMA 8 S 25/55-55 A
  • Bitumen: 25/55-55 A mit
    25 % Kalk-hydrat im Fülleranteil
  • Schichtdicke: 3,5 cm
  • Ausbaulänge: ca. 4,5 km
  • Tagesleistungen: 1.400 t
  • Hohlraumgehalt: max. 3 %


Verdichtung:

  • Vollflächiger Einbau 11,60 m mit zwei Fertigern (heiß an heiß) + Beschicker
  • 1 x BW 161 AD-5 AM (10 t)
  • 3 weitere Walzen (8-10 t-Klasse)
  • 1 x BW 213 AD-3 (13 t)
  • Zahl der Übergänge: 6 x Vibration, 2 -4 x statisch (bügeln)
  • Walzgeschwindigkeit: 4-6 km/h




Das Abstreuen von Splittmaterial muss bei ausreichend  hoher Asphalttemperatur erfolgen, damit Einwalzen noch möglich ist.

 

Die Zahl der Walzübergänge basiert meist auf Erfahrung. Bei dieser Maßnahme konnte jedoch durch Orientierungsmessungen einer Isotopensonde ein Zielwert EVIB (MN/m²) ermittelt werden.


Der Vorteil: Bei Erreichen des Zielwerts wird ein grüner Farbbalken angezeigt und sodass weitere Überfahrten  nicht nötig sind.  Das Display zeigt außerdem wertvolle Informationen wie z.B. die Asphalttemperatur  und die aktuell wirksame Amplitude.
 

 
Deckschichteinbau  A3 bei PassauDeckschichteinbau A3 bei Passau
Parallele Qualitätskontrolle auf der Baustelle mit BW 161 AD-5 AM und Isotopensonde. Parallele Qualitätskontrolle auf der Baustelle
mit BW 161 AD-5 AM und Isotopensonde.
Positives Ergebnis: 98 – 100 %

BOMAG ASPHALT MANAGER: AM 2

Bei großflächigen Verdichtungsaufgaben ist das System AM 2 ein wertvoller Assistent zur Verdichtungsoptimierung und –kontrolle.

Die aktuelle Version ist für den Anwender besonders einfach zu bedienen. Damit sind z. B. Verdichtungsprogramme für typische Asphaltschichten auswählbar. Danach sorgt eine automatische Amplitudenregelung für eine angepasste Verdichtung.

Eine Überverdichtung mit Springen der Bandage oder zu vielen Übergängen wird damit verhindert.

Qualitätskontrolle mit BOMAG ASPHALT MANAGER: Eine gleichmäßig gute Verdichtung zu erzielen gelingt einfach besser mit guten Informationen. In diesem Sinne ist der ASPHALT MANAGER geeignet, die Qualitätskontrolle der Anwender auf der Baustelle zu unterstützen. Dies ist besonders bei ungünstiger Witterung mit schneller Abkühlung des Mischguts von Bedeutung.

Im Fall von SMA ist eine Verdichtung mit Vibration besonders vorteilhaft, da die Intensität der Verdichtung bei jedem neuen Übergängen automatisch angepasst wird. Dies vermeidet Qualitätsprobleme wie Bitumenansammlungen an der Oberfläche oder Kornzertrümmerungen.
 
Display mit Verdichtungsfortschritt und aktueller Asphalttemperatur Display mit Verdichtungsfortschritt und
aktueller Asphalttemperatur
Deckschichteinbau A3 bei Passau Deckschichteinbau A3 bei Passau

 

Einbau einer Deckschicht in Splittmastixbauweise, Deutschland

Projektdaten:

  • Deckschichteinbau: SMA 8 S   
  • Bitumen: 25/55-55 A
  • Gesamtfläche: 70.000 m²
  • Schichtdicke: 3,5 cm
  • Tagesleistung: 2.500 t


Anforderungen und Verdichtung:

  • Verdichtungsanforderung: 98%
  • Nach dem 2. Walzübergang: Abstreuen
  • Splittstreugut: Diabas/Quarzit
  • Korngröße: 2/5 mm
  • Menge: 0,8 kg/m²



Das Abstreuen von Splittmaterial muss bei ausreichend  hoher Asphalttemperatur erfolgen, damit Einwalzen noch möglich ist.
 

 

Sechsspuriger Ausbau der BAB A1 zwischen Bramsche und Osnabrück, Deutschland

Projektdaten:

  • Deckschichteinbau: SMA 11 S   
  • Kontinuierlicher Einbau mit 2 Fertigern ("heiß an heiß") und je einem Beschicker
  • Bitumen: 25/55-55 A
  • Schichtdicke: 4 cm
  • Tagesleistung: 1.100 t


Anforderungen und Verdichtung:

  • Verdichtungsanforderung: 97%
  • Hauptverdichtung mit 2 Tandemwalzen BW 174 AD AM 2 und
    BW 174 AD-AM (beide jeweils 10 t) mit bis zu 6 Übergängen
  • Arbeitsgeschwindigkeit: 6 km/h
  • Nachverdichten: statisch/bügeln
  • BW 184 AD (13 t) und eine Tandemwalze (10 t)

Die Deckschicht SMA 11 S mit polymer modifiziertem Bitumen 25/55-55 A wurde mit 6 Vibrationsübergängen bearbeitet. Bei günstigen Umgebungstemperaturen (20 °C) und leichtem Wind wurden folgende Einstellungen (siehe Fotos) gewählt.

Der Evib-Zielwert (320 MN/m²) wurde nach 6 Übergängen erreicht. Die Nachverdichtung (Bügeln) erfolgte im Wesentlichen statisch durch eine BW 184 AD-AM (13 t) sowie eine weitere 10 t-Walze.
 

 

Einbau einer Deckschicht mit offenporigem Asphalt (ZWOPA), BAB A8 zwischen Roth und Nürnberg-Süd, Deutschland

Projektdaten:

  • Zweilagiger Deckschichteinbau mit PA8/ PA16
  • Bitumen: 70/100 mit 33 % Gummigranulat (bituminiert)
  • Schichtdicken: PA8: 4 cm/ PA16: 3,5 cm
  • Ausbaulänge: ca. 5 km
  • Tagesleistungen: PA8=2.200 t/ PA16=3.200 t
  • Hohlraumgehalt: 24-28 %


Verdichtung:

  • Vollflächiger Einbau mit zwei Fertigern ("heiß an heiß")
  • Fünf Tandemwalzen BW 174 AP-AM mit ASPHALT MANAGER, davon vier Walzen mit BCM net:
    • Abstand zum Fertiger: ca. 30 m
    • 80 °C Oberflächentemperatur
  • Zahl der statischen Übergänge: 4x bei PA8/ 6x bei PA16
  • Walzgeschwindigkeit: 4-6 km/h

Die genaue Zahl der Übergänge wurde durch ein Versuchsfeld ermittelt. Besonderheit: keine Vorverdichtung durch leichte Tandemwalzen (2,5-3 t). Die Hauptverdichtung (statisch) erfolgte mit 10 t–Walzen in einem Abstand von ca. 30 m hinter dem Fertiger. Die Asphalttemperatur lag hier bei ca. 80°C (Prüfung durch Infrarotmessung der Walzen).

Qualitätskontrolle mit BOMAG BCM net: auf Großbaustellen mit mehreren Walzen ist eine gleichmäßig gute Verdichtung nur möglich, wenn flächendeckend die gleiche Zahl von Übergängen realisiert werden kann und alle beteiligten Walzen zeitnah informiert werden.

BOMAG BCM-Net: zur flächendeckenden Verdichtungsprüfung im Asphaltbau (FDVK-Asphalt) können bis zu zehn Walzen in einem Netzwerk (W-LAN) integriert werden und ihre Verdichtungsmessdaten untereinander austauschen. Alle beteiligten Walzen im Netzwerk sehen den Verdichtungsfortschritt auf einem Display (BCM 05). Hierbei werden die Oberflächentemperatur, die Übergangszahl und der EVIB-Wert (MN/m²) farblich dargestellt und in kurzen Intervallen aktualisiert.
 
 

 

 

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